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Wunderland der Perversitäten
Schwer zu glauben – aber wahr: Rape sells…
Ein aktueller gulli Artikel von Firebird77 hat meine Aufmerksamkeit erregt, denn bisher war mir nicht bewusst, dass es solcher Art (vergewaltigungs-) Spiele gibt. Sie werden unter dem Namen “RapeLay” geführt und sind in Japan frei erhältlich.
Es geht bei Spielen dieser Art virtuell darum, Frauen sexuell zu belästigen und anschließend zu vergewaltigen. Bei RapeLay beginnt das Anfangsszenario mit einer Mutter und ihren beiden Töchtern, die sich in einem U-Bahnhof befinden. Jeder kann sich das Szenario selbst ausmalen, das “Spielziel” sollte klar sein. Darüber hinaus besteht die grundsätzliche Gefahr, dass die Opfer schwanger werden. Sollte dieser Fall eintreten, liegt das weitere Ziel darin, die Opfer zu einer Abtreibung zu bewegen. Wer sich nicht damit begnügen kann, alleine dieser Handlung nachzugehen, kann zwei virtuelle “Freunde” hinzuholen. Der Gruppenvergewaltigung steht somit nichts mehr entgegen.
Hierzulande müssen wir die Debatte über sogenannte Killerspiele ertragen, welche im übrigen eine Diffamierung der Künstler darstellt, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, solche komplexen und faszinierenden Spiele zu entwickeln. Und das selbstverständlich im vollkommen legalen Auftrag großer Konzerne. Ich weiß nicht, ob im Kontrast zu solchen Vergewaltigungsspielen nicht klar werden sollte, dass die Zeitverschwendung unserer politischen Spielverderber mehr auf wahlgetriebenen Populismus, als auf ernsten Überlegungen und Absichten beruht.

